Manuka-Honig für die Gesundheit von Hunden und Katzen

In unserem Blogbetrag geht es um den außergewöhnlichen Manuka-Honig: von seiner Herkunft und Gewinnung bis hin zu seinen einzigartigen Eigenschaften. Du erfährst hier die wissenschaftlichen Hintergründe zur Wirksamkeit von Manuka-Honig – verständlich erklärt. Und natürliches alles rund um die Anwendung von Manuka Honig für die Gesundheit bei Hunden und Katzen. Zudem zeigen wir dir die Qualitätssiegel, die garantieren, dass du echten Manuka-Honig kaufst.

Hund und Katze mit Manuka Honig und Manuka Blüte

Inhalt

1. Was ist Manuka-Honig eigentlich?

Manuka ist der Name, den die Māori, die Ureinwohner Neuseelands, der Südseemyrte gegeben haben. Manuka-Honig ist der Honig, der aus dem Nektar dieser Pflanze gewonnen wird. Die Manuka-Pflanze wächst ausschließlich in Neuseeland und in Südaustralien und ist seit Jahrhunderten für ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt.

2. Was unterscheidet Manuka-Honig von anderen Honigen?

Der Manuka-Honig hat eine außergewöhnlich hohe antibakterielle Wirkung. Der Grund für diese Wirkung war lange unbekannt. Die Arbeitsgruppe um Prof Henle an der TU Dresden entdeckten, dass Manuka-Honig bis zu 1500 mg/kg der Verbindung Methylglyoxal (MGO) enthält. Diese Menge ist 100-mal höher im Vergleich zu anderen Honigen und anderen Lebensmitteln.

Der Manuka-Honig unterscheidet sich also von anderen Honigen durch seinen hohen Gehalt an Methylglyoxal (MGO). MGO entsteht im Manuka-Honig durch den Nektar der Manuka-Blüten in Zusammenspiel mit den Bienen, aber auch durch die Lagerung des Manuka-Honigs.

Wissenschaftler der TU Dresden fanden heraus, dass die starke antibakterielle Wirkung von Manuka-Honig hauptsächlich auf das MGO zurückzuführen ist, während die Wirkung von Nicht-Manuka-Honigen hauptsächlich durch Wasserstoffperoxid verursacht wird. Je höher der MGO-Gehalt des Honigs ist, desto stärker sind seine antibakteriellen Eigenschaften.

Ein Ausflug in die neueste Forschung zu Manuka-Honig

Die Forschung an der TU Dresden geht weiter und so werden weitere einzigartige natürliche Verbindungen im Manuka-Honig untersucht, wie das 3-PLA (3-Phenylmilchsäure). 3-PLA ist eine Markersubstanz im Manuka-Honig, die laut Definition in einer Mindestkonzentration von 500 mg/kg vorhanden sein muss. Tatsächlich kann der Gehalt von 3-PLA im echten Manuka-Honig bis zu 1400 mg/kg erreichen. Bemerkenswert ist, dass 3-PLA in Konzentrationen von über 500 mg/kg im Honig die bakteriostatische Wirkung (wachstumshemmende Wirkung) von MGO zusätzlich verstärkt. Interessanterweise ist 3-PLA selbst jedoch nicht antibakteriell wirksam. Die Ergebnisse unterstreichen die Tatsache, dass Naturprodukte immer das Zusammenspiel verschiedener Substanzen darstellen, die oft in einer gemeinsamen, synergistischen Art und Weise wirken. Gleichzeitig unterstützen die Ergebnisse die Verwendung von Manuka-Honig zu medizinischen Zwecken, insbesondere in Bezug auf die Förderung der Wundheilung.

Aufgrund dieser besonderen Eigenschaften wird Manuka-Honig nicht nur als leckeres Lebensmittel geschätzt, sondern auch in der Medizin und Naturheilkunde eingesetzt. Daher werden wir uns genauer mit der Herkunft und Gewinnung von Manuka-Honig beschäftigen und seine einzigartigen Eigenschaften sowie die gesundheitlichen Vorteile für Mensch und Tier näher betrachten.

3. Die Geschichte des Manuka-Honigs

Manuka-Honig stammt aus Neuseeland. Seine Geschichte reicht weit zurück und umfasst die Kultur und Traditionen der Māori, der Ureinwohner Neuseelands. Die Māori, nutzen den Manuka-Honig seit Jahrhunderten für medizinische Zwecke. Diese traditionelle Medizin wird “Rongoā Māori” genannt, die auch heute noch von indigenen Völkern noch heute verwendet wird. Manuka-Honig wurde seit der Antike zur Behandlung Wunden, Entzündungen und Verbrennungen verwendet. Der Grund für seine außergewöhnliche antibakterielle Wirkung war lange unbekannt.

Erst in den letzten Jahren, dank der wissenschaftlichen Forschung u.a. von Prof. Molan (Universität Waikato) und Prof. Henle (TU Dresden), haben auch die westliche Medizin und Wissenschaft das Potenzial von Manuka-Honig erkannt. Untersuchungen haben gezeigt, dass dieser Honig tatsächlich eine Vielzahl von gesundheitsfördernden Eigenschaften besitzt. Doch trotz seiner wachsenden Popularität bleibt Manuka-Honig ein Produkt mit einer tief verwurzelten Geschichte und Tradition, die es zu schützen gilt.

4. Herkunft und Gewinnung von Manuka-Honig

Eine der Besonderheiten von Manuka-Honig liegt in seiner Herkunft und Gewinnung. Der Manuka Strauch, die sogenannte Südseemyrte aus deren Blüten der Honig gewonnen wird, ist vor allem in Neuseeland heimisch. Doch nicht jeder Honig, der als “Manuka-Honig” verkauft wird, stammt auch tatsächlich von diesem Strauch. Um sicherzugehen, dass es sich um echten Manuka-Honig handelt, sollte auf das MGO-Qualitätssiegel geachtet werden. Das Siegel gibt Auskunft über den genauen Gehalt an Methylglyoxal (MGO) im Honig. Die Gewinnung des Manuka-Honigs erfolgt durch Imkerinnen und Imker, die ihre Bienenstöcke ausschließlich in Gebieten mit wildwachsenden Manuka Sträuchern platzieren. Der Nektar wird von den Bienen gesammelt und zu Honig verarbeitet. Dabei sorgen Enzyme im Speichel der Bienen dafür, dass bestimmte Zuckerarten im Nektar abgebaut werden und so die einzigartigen Eigenschaften des Manuka-Honigs entstehen.

5. Die einzigartigen Eigenschaften von Manuka-Honig

Manuka-Honig ist eine wahre Wunderwaffe der Natur. Die besondere Eigenschaft von Manuka-Honig ist sein hoher Gehalt an Methylglyoxal (MGO), einer antibakteriell wirkenden Substanz. Interessant ist, dass frisch geernteter Manuka Honig nur wenig MGO enthält. Erst im Laufe der Honigreifung wird MGO aus DHA (Dihydroxyaceton), das im Nektar der Manukablüte (Leptospermum scoparium) vorkommt, gebildet. Für die Umwandlung ist die Honigbiene unerlässlich, da in ihrem Speichel die notwendigen Enzyme vorkommen. Ein komplexer Prozess der Natur, der erst durch intensive Grundlagenforschung aufgedeckt wurde.

Durch diesen hohen MGO-Gehalt hat Manuka-Honig eine viel stärkere antibakterielle Wirkung als herkömmlicher Honig und kann sogar gegen antibiotikaresistente Bakterien wirken.

6. Vorteile von Manuka-Honig für die Gesundheit: wissenschaftlich belegt

Vielzählige Studien weisen darauf hin, dass Manuka-Honig bei der Behandlung von Wunden, Hautinfektionen und Erkältungen helfen kann.

Besonders hervorzuheben ist die positive Wirkung auf Wunden und Hautprobleme. Eine Studie aus dem Jahr 2011 konnte zeigen, dass Manuka-Honig sogar gegen multiresistente Keime beim Menschen wie MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) wirksam ist.

Auch bei Magen-Darm-Beschwerden (insbesondere bei Entzündungen der Magenschleimhaut durch Heliobacter pylori) und Entzündungen im Mund- und Rachenraum hat sich der Honig als wirksam erwiesen.

Ein weiterer Vorteil von Manuka-Honig ist seine antioxidative Wirkung, die dazu beitragen kann, den Körper vor schädlichen freien Radikalen zu schützen. Auch bei äußerlicher Anwendung kann Manuka-Honig helfen, Hautprobleme wie Akne oder Ekzeme zu lindern und das Hautbild zu verbessern. All diese einzigartigen Eigenschaften machen den Manuka-Honig zu einem echten Allrounder für die Gesundheit – nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Hunden und Katzen. Bei Hunden und Katzen gilt vor allem die Behandlung von Wunden und die Unterstützung bei der Wundheilung als sehr vielversprechend.

Wenn du also deiner Gesundheit etwas Gutes tun möchtest, solltest du unbedingt auf hochwertigen Manuka-Honig setzen!

7. Anwendung von Manuka-Honig bei Hunden und Katzen

Wenn es um die Anwendung von Manuka-Honig bei Haustieren geht, denken viele Menschen zuerst an Hunde und Katzen. Tatsächlich kann der Honig jedoch auch bei anderen Tieren wie Pferden oder Kaninchen eingesetzt werden. Der Einsatz von Manuka-Honig für die Gesundheit bei Hunden und Katzen ist besonders beliebt, da er aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften eine natürliche Alternative zur Behandlung von Wunden und Infektionen darstellen kann.

Ein hervorragendes Beispiel ist die Wirksamkeit von Manuka-Honig gegenüber Wundkeimen wie Staphylokokken, die vor allem bei Hunden zu Entzündungen der Haut und Ohren führen können. Der Einsatz von Manuka-Honig kann in diesem Fall die Wundheilung beschleunigen und den Antibiotikaeinsatz minimieren. Manuka-Honig kann auch bei der Pflege von postoperativen Wunden oder chronischen Hautproblemen nützlich sein. Manuka-Honig eignet sich neben der mediznischen Anwendung auch hervorragend für die Pflege von Haut und Pfoten bei Hunden und Katzen, z.B. als Bestandteil eines natürlichen Pflegebalsams. Seine wertgebenden Eigenschaften können dazu beitragen, Hautirritationen zu lindern und die Pfoten Ihrer Haustiere geschmeidig und gesund zu erhalten.

Bei der Anwendung von Manuka-Honig bei Hunden und Katzen sollte jedoch darauf geachtet werden, dass der Honig nicht direkt in offene Wunden gelangt, sondern lediglich auf die umliegende Haut aufgetragen wird. Außerdem gibt es speziellen Manuka-Honig und Manuka-Honig-Produkte, die für eine medizinische Anwendung geeignet sind. Wir empfehlen, vorab einen Tierarzt zu konsultieren und sich über die richtige Dosierung sowie mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu informieren.

Auch wenn es bisher nur wenige wissenschaftliche Studien zum Einsatz von Manuka-Honig bei Hunden und Katzen gibt, berichten viele Tierbesitzer über positive Erfahrungen mit Manuka-Honig und Manuka-Honig Cremes bei ihren Vierbeinern.

8. Qualitätssiegel und Zertifizierungen für echten neuseeländischen Manuka-Honig

Wenn du auf der Suche nach hochwertigem Manuka-Honig bist, solltest du unbedingt auf die Qualitätssiegel und Zertifizierungen achten. Denn nicht jeder Honig, der als “Manuka” verkauft wird, ist automatisch auch von hoher Qualität und mit den einzigartigen Eigenschaften des echten Manuka-Honigs ausgestattet. Um sicherzustellen, dass du echten, qualitativ hochwertigen Manuka-Honig kaufst, solltest du daher besonders auf das folgende Siegel achten:

Das MGO-Siegel

Das Methylglyoxal-Siegel zeigt den Gehalt an diesem wichtigen Wirkstoff im Honig an. Nach der Entdeckung von MGO im Jahr 2006 haben neuseeländischen Honigproduzenten im Jahr 2007 damit begonnen, ihre Produkte mit dem MGO-Gehalt zu kennzeichnen. Davor war es war es allgemein anerkannt, die bioaktive Wirkung von Manuka-Honig mit dem “UMF”-Wert zu charakterisieren. UMF steht für “Unique Manuka Factor”, der die antibakterielle Aktivität des Honigs im Vergleich zu einer äquivalent wirksamen Konzentration einer Phenollösung.

Achte darauf, dass der von dir gekaufte Honig dieses Siegel trägt. So kannst du sicher sein, dass es sich um echten Manuka-Honig mit einem bestätigten MGO-Gehalt handelt.

Zertifikat über monofloralem oder multifloralen Manuka-Honig

Diese Angabe sagt aus, ob der Manuka-Honig hauptsächlich aus dem Nektar der Manuka-Pflanze stammt (monofloral) oder aus einer Mischung von Manuka und anderen Blüten (multifloral) gewonnen wird. Es gibt fünf Schlüsselmarker, die zur Identifizierung von Manuka-Honig als monofloral oder multifloral dienen. Unabhängige Tests analysieren den Gehalt jedes dieser fünf Marker in jeder Charge Honig. Anhand dieser Ergebnisse wird bestimmt, ob es sich um monofloralen oder multifloralen Manuka-Honig handelt.

Monoflorale Produkte weisen normalerweise einen höheren Anteil der natürlichen Substanzen auf, die in Beziehung zur Manuka-Pflanze stehen.

In unserem purapep Care Manuka Balsam setzen wir nur zertifizierten, monofloralen Manuka-Honig mit einem MGO-Geahlt von 250 mg/kg ein, den wir direkt von dem führenden Manuka-Honig Hersteller Mānuka Health beziehen.

9. Fazit: Manuka-Honig als wirksames Naturprodukt für deine Fellnase

Wenn es um die Gesundheit unserer Fellnasen geht, sind wir als Tierbesitzer stets auf der Suche nach natürlichen und wirksamen Heilmitteln. Manuka-Honig ist eine vielversprechende Option, da er antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften besitzt. Er kann bei verschiedenen äußerlichen Beschwerden eingesetzt werden, wie z.B. bei Hautirritationen, Entzündungen, Infektionen und Wunden. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass nicht jeder Honig als Manuka-Honig bezeichnet werden darf und dass es Qualitätsunterschiede gibt. Bevor du also bei deinem Haustier Manuka-Honig anwendest, solltest du sicherstellen, dass es sich um einen echten und zertifizierten Manuka-Honig handelt und dich über die richtige Dosierung informieren. Wenn du diese Punkte beachtest, steht dem gesundheitlichen Nutzen von Manuka-Honig für deine Fellnase nichts im Weg!

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Quellen

Hier finden Sie die Zusammenstellung der Literatur-Quellen, die für diesen Artikel genutzt wurden:

1. Mavric, E., Wittmann, S., Barth, G. and Henle, T. (2008) Identification and quantification of methylglyoxal as the dominant antibacterial constituent of Manuka (Leptospermum scoparium) honeys from New Zealand., Molecular nutrition & food research, 52, 483–9. Link zur Publikation

2. M Thierig, J Raupbach, D Wolf, T Mascher, K Subramanian, T Henle. (2023) 3-Phenyllactic Acid and Polyphenols Are Substances Enhancing the Antibacterial Effect of Methylglyoxal in Manuka Honey . Foods 12 (5), 1098.

3. Atrott, J., Haberlau, S. and Henle, T. (2012) Studies on the formation of methylglyoxal from dihydroxyacetone in Manuka (Leptospermum scoparium) honey., Carbohydrate Research, 361, 7–11. Link zur Publikation

4. J Rückriemen, O Klemm, T Henle (2017) Manuka honey (Leptospermum scoparium) inhibits jack bean urease activity due to methylglyoxal and dihydroxyacetone. Food Chemistry 230, 540-546.

5. Degen, J., Hellwig, M. and Henle, T. (2012) 1,2-Dicarbonyl compounds in commonly consumed foods. Journal of Agricultural and Food Chemistry, 60, 7071–9. Link zur Publikation

6. Röcken, F. (2014) Honig für die moderne Wundbehandlung – Renaissance eines uralten Heilmittels. Kleintierpraxis 58, 617-629. Link zur Publikation

7. Brown H.L., Metters G., Hitchings M.D., Wilkinson T.S., Sousa L., Cooper J., Dance H., Atterbury R.J., Jenkins R. Antibacterial and antivirulence activity of Manuka Honey against genetically diverse Staphylococcus pseudintermedius strains. Appl. Environ. Microbiol. 2020;86:e01768-20. Link zur Publikation

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