Wie Tryptophan das Verhalten von Hund & Katze beeinflusst

Tryptophan eine lebensnotwendige Aminosäure

Tryptophan ist eine Aminosäure, die für die Gesundheit Ihres Haustieres unverzichtbar ist: sie ist essentiell.

Der Organismus kann sie nicht selbst herstellen und ist darauf angewiesen, sie täglich in ausreichender Menge mit der Nahrung aufzunehmen. Durch Tiernahrung allein lässt sich das nicht immer sicherstellen, so dass eine Ergänzung durchaus sinnvoll sein kann. Tryptophan erfüllt sehr wichtige Aufgaben im Körper, unter anderem bei der ausgleichenden Regulation von Verhalten und Stimmung.

Mit Molkenprotein können Sie dies optimal unterstützen.

Molkenprotein: eine reiche Tryptophan-Quelle

Die Hauptproteine von Kuhmolke sind Beta-Lactoglobulin und Alpha-Lactalbumin. Letzteres enthält einen hohen Anteil an Tryptophan, ganz im Gegensatz zu häufigen natürlichen Futterzutaten für Hund und Katze.

purapep Comfort eignet sich gut für die Versorgung Ihres Schützlings mit einer Extraportion Tryptophan, denn es enthält 2,1 % dieser wichtigen Aminosäure. Dies ist mehr als das Zehnfache dessen, was getrocknete Molke und Fleisch von Huhn oder Rind bieten, fast dreimal soviel Tryptophan wie in Thunfisch. Obendrein ist Molkenprotein einfach zu dosieren, leicht verdaulich und ausgezeichnet verträglich.

Die Schlüsselstellung von Tryptophan

Tryptophan hat eine noch größere Bedeutung für die Körperfunktion als die meisten anderen essentiellen Aminosäuren. Genau wie diese auch, ist Tryptophan Baustein vieler Proteine, zum Beispiel für Muskulatur und Enzyme. Doch zusätzlich stellt es auch eine Vorstufe zur Herstellung weiterer bedeutsamer Stoffe dar. So ist diese Aminosäure der wesentliche Grundstoff für die Bildung von Serotonin und Melatonin. Außerdem hat Tryptophan Anteil an der körpereigenen Produktion von Nicotinsäure, dem Vitamin B3.

Tryptophan: Ausgangsstoff für das "Glückshormon" Serotonin

Serotonin ist ein sehr wichtiges Gewebshormon und Botenstoff zwischen Nervenzellen (Neurotransmitter). Seine Hauptvorkommen befinden sich im Magen-Darm-Trakt und im Gehirn. Serotonin im Gehirn beeinflusst vielfältige Prozesse im Körper positiv, die meisten davon im Bereich Verhalten und Psyche :

  • Körpertemperatur
  • Appetit und Essverhalten
  • Emotionen
  • Zentrales Belohnungssystem
  • Stimmung und Antrieb
  • Sexualverhalten
  • Bewusstseinslage
  • Schmerzbewertung

Der tägliche Bedarf an Tryptophan

Ganz allgemein hängt der Bedarf an beliebigen Stoffen von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen Alter, körperliche Aktivität und auch das metabolische (auf den Stoffwechsel bezogene) Körpergewicht. Dieses berücksichtigt rein rechnerisch, dass kleine Lebewesen einen höheren Energiebedarf haben, als größere. Ein Vergleich macht das anschaulicher.

Fünf 4 kg schwere Katzen verlieren über ihre größere Oberfläche mehr Wärmeenergie als ein 20 kg wiegender Hund, sie müssen trotz gleichem Gesamtgewicht mehr Nahrung zu sich nehmen. Der Hund hat ein metabolisches Gewicht von 9,5 kg, die fünf Katzen dagegen wiegen metabolisch gesehen 12,5 kg (5 x 2,5 kg).

Dabei handelt es sich jedoch lediglich um den Mindestbedarf. Neuere Untersuchungen zum Tryptophanbedarf des Hundes ergeben sogar, dass die bisherigen Empfehlungen vermutlich zu niedrig angesetzt sein könnten. Selbst bei der Fütterung eines nach den aktuellen Bedarfswerten ausgerichteten Hundefutters besteht daher ohne weitere Ergänzungen das Risiko einer mangelhaften Versorgung mit Tryptophan.

Ein ausgewachsener Hund, der durchschnittlich körperlich aktiv ist, sollte pro Kilogramm metabolisches Körpergewicht 46 Milligramm Tryptophan am Tag aufnehmen.

Es gilt folgende Formel zur Berechnung des täglichen Tryptophanbedarfs:
Körpergewicht des Hundes^0,75 x 46 Milligram Tryptophan

Unser Beispielhund mit 20 kg benötigt daher 435 Milligramm pro Tag.

Unsere purapep Comfort Produkte sind eine hervorragende, natürliche Tryptophanquelle.

Für eine mittel-aktive Katze lautet die Empfehlung, 32 Milligramm Tryptophan je Kilogramm metabolisches Körpergewicht täglich zuzuführen.

Es gilt folgende Formel zur Berechnung des täglichen Tryptophanbedarfs einer Katze:
Körpergewicht der Katze^0,67 x 32 Milligram Tryptophan

Eine 4 kg schwere Katze sollte demnach 81 Milligramm täglich erhalten.

Mit der täglichen Dosis der purapep Comfort Katzen-Tabs können Sie 80% des täglichen Bedarfs decken.

Wie sich eine erhöhte Tryptophanzufuhr auf Hunde und Katzen auswirkt

In wissenschaftlichen Studien untersuchten Forscher*innen, wie sich die gezielte Zufütterung von tryptophanhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln auf Hunde und Katzen auswirkt. Erwartungsgemäß führte die gezielte Verabreichung von Tryptophan zu positiven Verhaltensentwicklungen.

Eine verstärkte Zufuhr von Tryptophan erweist sich auch in weiteren Aspekten neben dem Verhalten als sinnvoll. Bei entzündlichen Darmerkrankungen wie IBD (inflammatory bowel disease) kann zugefüttertes Tryptophan dabei helfen, die Entzündungen zu verringern und die Schmerzen zu lindern. Es spielt zusätzlich eine wichtige Rolle für eine gesunde Darmflora und verbessert die Kotqualität.

Tryptophan ist außerdem notwendig für die Bildung des schlafregulierenden Hormons Melatonin. Daher unterstützt eine zusätzliche Gabe einen ausgeglichenen Tag-Nacht-Rhythmus und hilft potenziell Tieren mit Schlafproblemen.

Positive Effekte bei Hunden:

● Reduktion von aggressivem Verhalten

● weniger impulsives Verhalten

● weniger ängstliches Verhalten gegenüber Fremden

● Verringerung von Umweltängsten

● erhöhte Berührungstoleranz bei ängstlichen Hunden

● selteneres Bellen

Positive Effekte bei Katzen:

● Reduktion von stereotypen Verhaltensweisen (z.B. Schwanzjagen)

● weniger aggressives Verhalten

● verbesserte Stubenreinheit

● verbessertes Wohlbefinden

● seltenere Lautäußerungen

purapep Comfort bietet eine einfache und natürliche Möglichkeit, Hunde und Katzen in herausfordernen Situationen gezielt zu untertsützen.

Autor: Dr. Diana Hagemann

Diana ist das operative Herz von purapep und koordiniert mit großer Begeisterung die Produktions-, Logistik- und Forschungsthemen. Sie ist eine absolute Spezialistin im Bereich der Molkenproteine und deren technofunktionalen Eigenschaften. Während Ihrer langjährigen Forschungstätigkeit hat Sie die wissenschaftlichen Grundlagen für die purapep-Produkte gelegt.

Quellen:

1. Meyer, H., Zentek, J., Ernährung des Hundes (2016) 8. Auflage 2016, Enke Verlag, Stuttgart.

2. Rockstroh S., Einführung in die Neuropsychopharmakologie (2001) Verlag Hans Huber, Bern.

3. National Research Council (NRC), Nutrient requirements of cats and dogs (2006) National Academy Press, Washington D.C.

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