Aggressive Hunde

Aggressionsverhalten und aggressive Gebärden kommen bei Hunden häufig vor und sind zum Teil evolutionär begründet. Wir erklären typische Aggressionszeichen, nennen mögliche Gründe für verändertes Verhalten und zeigen Lösungen auf.

Inhalt

1. Wie erkenne ich aggressive Hunde?

Hunde zeigen sehr deutlich Signale gegenüber Menschen und Tieren, wenn sie aggressiv sind. Die Körpersprache des Hundes ist angespannt und in der Regel ist das Nackenfell aufgestellt.

Folgende Signale sollten Sie bei Hunden ernstnehmen:

  • Knurren
  • Drohendes Anstarren
  • Hochziehen der Lefzen
  • Zähne fletschen

Ist der Hund angriffslustig wird er zuerst schnappen und Scheinangriffe ausführen, bevor er wirklich angreift. Einige Hunde sind aber auch aus Angst aggressiv. Zu erkennen ist dies am Einknicken der Hinterbeine, einem runden Rücken sowie dem Anlegen von Ohren und Schwanz.

2. Ursachen für aggressives Verhalten von Hunden

Aggression ist kein Fehlverhalten, sondern stellt vielmehr den Überlebensinstinkt des Hundes dar. Heutige Haushunde haben in der Regel keinen Anlass, um aggressiv zu agieren, da ihnen die meisten Personen positiv gesonnen sind und sie zudem keine Revierkämpfe führen müssen.

Daher wird die Aggression von Hunden vielfach durch andere, nicht offensichtliche, Faktoren beeinflusst. Bei Ihrem eigenem Hund können dies folgende Faktoren sein:

  • Angststörung: Der Hund befindet sich in einer vermeintlich bedrohlichen Situation und will sich verteidigen. Die Ursachen hierfür liegen oft in der Vergangenheit und gehen zumeist mit traumatischen Erlebnissen einher.
  • Fehlerhafte Erziehung: Hier gibt es sehr viele Möglichkeiten, von ungeeigneten Erziehungsmethoden bis hin zu einem gestörten Mensch-Hund-Verhältnis.
  • Neurologische Probleme: Dies kommt zwar nicht sehr häufig vor, aber bei manchen Hunden besteht die Möglichkeit, dass eine krankhafte Veränderung im Gehirn besteht, was zu aggressivem Verhalten führt.
  • Fehlgeleiteter Jagdtrieb: Zum Teil interpretieren manche Hunde schnelle Bewegungen von Menschen als Beute. Hierdurch kann es vorkommen, dass Jogger oder Radfahrer als „Beute“ angesehen werden.

In der Interaktion mit anderen oder Tieren von unbekannter Herkunft, bspw. aus dem Tierheim, können auch die nachfolgenden Faktoren eine Rolle spielen:

  • Misslungene Sozialisation: Die Früherziehung des Hundes war gestört oder ist vollkommen ausgeblieben. Gerade wenn Sie ein Tier haben dessen Vorgeschichte Sie nicht kennen, kann dies der Fall sein.
  • Gezieltes „Scharfmachen“: Hier findet ein Missbrauch des Hundes als Waffe oder als Kompensation des eigenen verminderten Selbstwertgefühls statt.

3. Lösungsmöglichkeiten für aggressive Hunde

Sollten Sie feststellen, dass ihr Hund zur Aggressivität neigt, ist viel Fingerspitzengefühl gefragt, um gegen diese Verhaltensweise einzuwirken. Grundsätzlich gibt es Rassen, die eher zu Aggressivität neigen, aber kein Hund kommt bösartig auf die Welt. Es sind zumeist die Erfahrungen, die ihr Hund gesammelt hat, welche einen großen Einfluss auf das heutige Verhalten haben.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, aktiv mit dem Hund an dem aggressiven Verhalten zu arbeiten. Es empfiehlt sich dabei folgendes:

Vermeidung von brenzligen Situationen

Beobachten Sie aktiv, wann ihr Hund wie reagiert. Gegebenenfalls sind die Besuche beim Aufkommen größerer Menschenmengen oder das Aufeinandertreffen mit anderen Artgenossen vorübergehend zu meiden

Seien Sie selbstbewusst und selbstsicher gegenüber ihrem Hund

Ihr Hund orientiert sich an Ihnen. Sollten Sie freundlich mit ihrem Vierbeiner sprechen, sobald er aggressiv wird, kommt dies eher als Lob bei ihm an. Daher empfiehlt es sich, mit bestimmter Stimme zu sprechen und konsequenten Handlungen zu agieren.

Professionelles Training

Auf Dauer ist es nicht empfehlenswert brenzlige Situationen oder den Umgang mit anderen Artgenossen zu vermeiden. Es sollte ein aktives Training begonnen werden, bestenfalls durch die Unterstützung eines professionellen Hundetrainers, welche genau wissen, wie man hier am besten vorgeht. Gute Hundeschule findet man zum Beispiel bei dem Berufsverband der Hundetrainer/innen und Verhaltensberater/innen.

Unterstützung durch Futterergänzung

Eine sinnvolle Ergänzung zu einem Training sind auch natürliche Futterergänzungen, die eine positive Unterstützung des Verhaltens bieten. Produkte der purapep Comfort-Reihe sind auf Basis natürlicher Molkenproteine und können ihren Hund gerade bei Neigung zu Aggressivität unterstützen.

Geduldig sein

Die Veränderung von Verhaltensweisen ist sowohl für das Tier als auch den Halter eine herausfordernde Aufgabe. Seien Sie geduldig und versuchen Sie Ihren Weg mit Ihrem Tier zu finden. Es gibt meist nicht die generelle Lösung, sondern nur ein individuell geplantes Vorgehen, welches alle Rahmenbedingungen einbezieht. In jedem Fall wird die Mensch-Tier-Beziehung gestärkt, so dass Sie und Ihr Umfeld viel Freude an Ihrem Hund haben.

4. Natürliche Unterstützung für ausgeglichene Hunde

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5. Weiterführende Informationen

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