Meine Katze hat Angst – was kann ich tun?

Angst und damit verbundene Verhaltensänderungen kommen bei Katzen leider sehr häufig vor. Hier informieren wir, wie man Angst bei Katzen erkennen, verstehen und Lösungen finden kann.

"Das Vermeiden bzw. Vermindern von Angstverhalten, das zu Leiden beim Tier führt, ist auch ein Gebot des Tierschutzes." - Dr. Patricia Solms, Tierärztin und Expertin für Tierverhalten

Daher ist es die Aufgabe von Katzenhaltern Angst zu erkennen und geeignete Lösungsmöglichkeiten für das Verhalten zu finden.

Angst bei Katzen erkennen

Die folgenden Anzeichen sind typisch für eine Katze, die Angst hat:

  • geduckte Körperhaltung
  • zurückgezogener, niedrig gehaltenen Kopf
  • eingezogener Schwanz (z. B. zwischen den Beinen)
  • vergrößerte Pupillen
  • angelegte Ohren

Die körperliche Reaktion einer ängstlichen Katze kann vielfältig ausfallen: erhöhter Herzschlag, eine schnellere Atemfrequenz (Hecheln), verstärkter Speichelfluss, Harn- und Kotabsatz und eine erhöhte Temperatur sind typische Anzeichen.

Bemerken Sie, dass Ihre Katze häufiger das beschriebene Verhalten zeigt, sollten Sie handeln, denn dauerhafte Angst und Stress können zu langfristigen Problemen führen. Mit einer Verminderung von Angst und Stress bei Ihrer Katze helfen Sie ihr, lange gesund und vital zu bleiben.

Mögliche Ursachen für die Angst von Katzen

Gesundheit und Angst bzw. Stress sind eng miteinander verbunden. Die Ursache von dauerhaftem Angstverhalten können körperlicher Natur sein. Durch Angst und Stress können jedoch auch diverse Krankheiten entstehen. Daher müssen bei ängstlichen Katzen zuerst immer körperliche Ursachen durch einen Tierarztbesuch abgeklärt werden. Zu diesen körperlichen Gründen gehören oftmals:

  • eingeschränkter Seh- und Hörsinn, gerade bei älteren Katzen
  • Erkrankungen, die das zentrale Nervensystem betreffen (z. B. Felines Immundefizienz-Virus -  FIV)
  • Schmerzen (Bewegungsapparat, Ohren- und Zahnfleischentzündungen, Bauchschmerzen)
  • Hormonelle Störungen, wie Schilddrüsenüberfunktion

Verhaltensstörungen sind keine Seltenheit

Ängstliche und gestresste Katzen können Verhaltensauffälligkeiten entwickeln:

  • übertriebenes Lecken des eigenen Körpers (bis zu wunden und kahlen Stellen)
  • vermehrtes Harnmarkieren 
  • Probleme mit dem Katzenklo (z.B. Nichtbenutzen)
  • verstärkt aggressives Verhalten gegenüber anderen Katzen oder Menschen

Fallen Ihnen bei Ihrer Katze Anzeichen von Angst & Stress auf? Haben Sie den Eindruck, dass sie sich in Ihrem Zuhause nicht mehr wohl?
Dann ist es höchste Zeit, dass Sie für ihre Katze aktiv werden!

Auch plötzliche Umweltveränderungen (Umzug, ein neues Baby im Haus, eine neue Katze, ein(e) neue(r) LebenspartnerIn, erhöhter Lärmpegel, langes Alleinsein etc.) können Katzen ängstlich machen.

Allgemeine Therapiemöglichkeiten

Abhängig von Situation und Problem können verschiedene, erste (verhaltens)-therapeutische Methoden angewendet werden:

  • Veränderung der Haltungsbedingungen 
  • Umgang individuell auf Ihre Katze abgestimmen
  • Verringern oder Beseitigung der Auslöser (wenn möglich)
  • Maßnahmen zur Verhaltensmodifikation, z. B. Desensibilisierung/ Gegenkonditionierung

Eine sinnvolle Ergänzung zu solchen Maßnahmen sind auch natürliche Futterergänzungen, die eine positive Unterstützung bei Angst & Stress bieten. purapep Comfort ist auf Basis natürlicher Molkenproteine und kann Ihre Katze gerade bei Neigung zu Angstverhalten & Stress optimal unterstützen.

Hilfe finden

Brauchen Sie und Ihre Katze weiterführende Hilfe und Unterstützung, so können Sie einen Tierverhaltenstherapeuten in Ihrer Nähe kontaktieren. Diese finden Sie im Internet z. B. unter:

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